Die Frage nach dem Warum | Christina Baier

La vita è bella / Ist es so hart hinzunehmen, dass sometimes shit simply happenz?

Genau so oft, wie uns eine Antwort auf die Frage nach dem „WIE“ fehlt, fehlt uns eine Antwort auf das „Warum“.

Was macht es wohl manchen schier unmöglich, eine Pandemie einfach als das hinzunehmen, was sie ist? Eine fucking Pandemie eben.

Es ist faszinierend und beängstigend zugleich zu sehen, mit welcher Verzweiflung der Verstand nach Erklärungen suchen kann. Und verstehen will.

Und hadert.
Statt anzunehmen, was ist.
Und damit DAMIT umzugehen…

Und interessant zu sehen, wie sehr dabei manche mit Vehemenz nach Erklärungen im Außen suchen. *TrumpdiesdasAnanasChemtrailandmoreshittocomeCocktail*

Und nicht selten dabei alle, die ihnen nicht in jedes dieser gedanklichen Rattenlöcher folgen wollen, auffordern, einfach noch TIEFER hinzusehen. Oder/und ihnen vorwerfen abgestumpft zu sein.

Am Ende ist es ein Glaubenskrieg geworden.
Der mit missionarischem Eifer geführt wird.
Auf so vielen Seiten.

Und wie so oft, ist der Bösewicht in den Augen der einen der Held in den Augen der anderen.
And vice versa.

Um Fakten geht es dabei schon lange nicht mehr.

Wohl aber um Indizien. Zeichen. Geheime „Beweise“.
Die mit Fakten gewürzt werden – oder andersherum.

Was längst fehlt ist jeder Kontext.

Dabei ist in kürzester Zeit alles so dermaßen verdreht, dass Diskurs gar nicht mehr stattfinden KANN.

Wie bei „guten Fehden“ und Legenden üblich… irgendwann weiß niemand mehr so genau, wie alles begann.

Bis auf diejenigen, die das ganze Tohuwabohu für ihre Zwecke ausnutzen und weiter manipulieren.

Etwas Großes, bislang nicht Vorstellbares geschieht.
Etwas wie diese C…-Sache. (Warum schreibt „man“ die eigentlich nicht mehr aus?)

Und der menschliche Geist kann sich nicht abfinden und scheint bei manchem nur Ruhe zu finden, falls etwas noch Schrecklicheres dahinter steckt.
Oder etwas gänzlich Absurdes.

Scheint schietegal.
Hauptsache, man „WEIß“,
was „WIRKLICH“ dahinter steckt..

– Die konträre Abwehrreaktion besteht übrigens in der kompletten Leugnung oder Verharmlosung –

Innerhalb der spirituellen Szene wird sich dann oft gegenseitig noch gerne vorgeworfen, man sei wechselseitig nicht „erwacht“.
Ergänzt um ein wechselseitig ausgesprochenes, bedeutungsschwangeres „Man werde schon sehen“.

Das entbehrt nicht einer gewissen kosmischen Komik.

Shit happenz.
Et is wie et is.

Vielleicht haben mich persönlich die Akzeptanz des Unabänderlichen unsere 3 Gräber auf einem Friedhof der Sternenkinder gelehrt.

Mich gelehrt, mit-ohne-Antwort auf ein „Warum“ zu leben.

Mich bewusst – und erst recht – in die Sonne zu drehen.
Trotzdem Ja zum Leben zu sagen.
Das Leben immer noch bezaubernd zu finden.
Im Schönen und im Schrecklichen.
In dem was sicher scheint – und in dem, was sich uns völlig entzieht.

It’s a mofo CHOICE.

Fuck the „how to get there“ as well as the „why“.

Die Antwort auf die Frage nach dem Warum werden wir bei großen, schicksalhaften Ereignissen oft nicht bekommen.
Nicht im Leben zumindest.

Je eher du das akzeptieren kannst,
desto glücklicher wirst du sein.

Was bleibt?
Ihnen (den Ereignissen) selber einen Sinn zu verleihen!

„Wofür ist das geschehen?“ … statt „Warum?“

Frag dich stattdessen lieber das.

Und die Antwort auf diese Frage ist simpel.
Und eine Gegenfrage:

„Wofür willst du denn, dass es geschehen ist/geschieht?“

Und dann… geh los and let it be(come) true.

Ich habe mir (m)eine Antworten
auf diese Fragen gegeben.
Dem Geschehenen einen Sinn verliehen.

Damals.
Seitdem.
Bis heute.

Und mich entschieden…

La vita è bella.

Von Innen nach Außen.

Das ist eine Sicht auf das Leben, die du wählst.
Nach der du dich entscheidest zu leben.
Oder eben nicht.

It’s up to you.
Ist ja dir dein Leben.
Und deine Wahl.

Aber meine Herzensempfehlung, meine Message, meine Wahrheit ist immer…

Folge der Freude und vergiss nicht…

Life is too short to be boring!

Love,
C.