Die innere Arbeit ist tot – Es lebe die innere Arbeit

von | Okt 18, 2018 | Mindset, Soul Signature Business | 0 Kommentare

Die Innere Arbeit ist tot – Es lebe die Innere Arbeit
Vor ca. 2 Jahren habe ich beschlossen, dass ich nicht mehr „an mir arbeiten“ muss.

HÄ? Denkst du jetzt?! Sagt das gerade die Frau, die dauernd über Innere Arbeit und Mindest und Manifestieren und „sich neu erfinden“ schwadroniert?

Ja, sagt sie.
Bzw. schreibt sie.
Aus Gründen.
Und ich will da mal was klar stellen, weil ich manchmal befürchte, dass ich mit meiner Arbeit – ungewollt – ebenfalls dazu beitrage, dass Menschen weiterhin glauben, sie müssten sich den A*sch abarbeiten an dem, was sie „blockiert“.

Aber du journalst doch auch täglich – fragte mich neulich jemand in diesem Zusammenhang.

YES! Ich nutze Journaling aus 5 Gründen – und nur Zukunftsbezogen.

1) Um mich mit meiner Vision zu verbinden
2) Um mich mit meiner Intuition zu verbinden
3) Um einschränkende Glaubenssätze zu IDENTIFIZIEREN
4) Um bewusst täglich neu zu wählen, was ich denken, fühlen und tun will
5) und damit meine Realität zu manifestieren.

Es ist so – und ich hatte letzte Woche noch ein Gespräch mit einer meiner privaten Klientinnen darüber – eines der in meinen Augen größten Missverständnisse im gesamten Bereich der Persönlichkeitsentwicklung – und gleichzeitig auch einer ihrer Motoren – ist die Vorstellung, der Glaube daran, permanent „an sich arbeiten“ zu sollen, zu müssen.
Blockaden zu lösen, tief sitzende, fiese Glaubenssätze aus dem System zu löschen – weil, weil … man sonst niemals weiterkommen wird. Stecken bleibt. In einer Endlosschleife in der Vergangenheit. Keine Entwicklung, kein Fortschritt möglich.

Und so wird gegraben, gelöst, geshiftet, weiter gegraben, los gelassen, gelöst und gelöscht was das Zeug hält. Um dann in einer Mischung aus Erstaunen und Frust festzustellen, dass einem der gleiche, „fiese Glaubenssatz“ Wochen, Monate, manchmal Jahre später wieder auf die Zehen donnert. Und dann wird der Schluss gezogen, doch nochmal „ran zu müssen“.

Ich kenne das. MIR ging es nicht anders. Viele Jahre.
Und ich werde mit dieser Haltung fast täglich konfrontiert. In Gesprächen mit Interessenten, Klienten, Kollegen.

Aber was wäre, wenn es gar nicht darum ginge, Blockaden oder Glaubenssätze zu lösen. Was wäre, wenn es nicht nur oft schlicht nicht möglich wäre, sie „aus dem System zu bekommen“ – sondern sogar shitegal wäre!

Das Ding ist… das Problem liegt in der Lösung des Problems begraben  

Was meine ich damit?

Blicken wir mal kurz auf die Fakten:
Wir haben ca. 60 tausend Gedanken täglich.
UNMÖGLICH, die alle zu kontrollieren.
Deinen Kontrollzwang kannste also gleich mal in die Tonne klopfen. Weil Kontrolle hier gleich AUS-SICHTS-LOS.

Aus diesen Gedanken formen sich deine Überzeugungen. Ob dir diese nun ursprünglich von Omma Gertrud, der Grundschullehrerin, deinem/r Ex, den Medien oder sonstwem mit auf den Weg gegeben wurden, oder ob du dir selber das Gedankensüppchen gekocht hast aus all dem – oder ob es kollektive Erinnerungen sind – spielt dabei letztlich wenig Rolle.
Vor allem spielt es kaum eine Rolle, wenn es darum geht, was du damit und daraus jetzt machst.

Manche dieser Gedanken unterstützen dich, andere schwächen dich – und der Großteil der Gedanken wirkt NEUTRAL für dich.
So neutral, wie ALLE Gedanken wirken würden, wenn du sie nicht (erneut) bewerten, aufladen und ihnen anhaften würdest.

Was du glaubst oder nicht glaubst, entscheidest du am Ende selber. Abgesehen von ein paar physikalischen Gesetz-mäßigkeiten und dem Gesetz (Fuck the rules meint „Brich die Regeln, nicht das Gesetzt  „) ist ALLES eben… du ahnst es … Glaubenssache.

Und du erlebst als wahr, was du glaubst. Pygmalioneffekt, sich selbst erfüllende Prophezeiung, Law of Attraction, aufsteigendes Aktivierungssystem deines Gehirns… was da am Werk ist? Kommt drauf an, was du glaubst 
I don`t need a label for this shit.

Was wäre… wenn es gar nichts zu tun gäbe, außer deine Gedanken zu bemerken, wenn sie anfangen, dich in deinem SEIN einzuschränken?

Woran du das merkst?
Das ist echt einfach: du fühlst dich sch…
Wenn du dich also fühlst, wie ne Schippe Würmer kannst du dir sicher sein, dass die Qualität deiner Gedanken gerade nicht das Label „besonders hilfreich“ verdient.

Aber… was wäre, wenn es weiter nichts zu tun gäbe?
Was wäre, wenn du glauben würdest, dass es nichts weiter zu tun gäbe? 
Und deine einzige Aufgabe darin liegen würde, ACHTSAM zu sein und das Zeitfenster, in dem dich einschränkende Glaubenssätze auf Autopilot laufen, zu verkürzen?
Ohne ein Drama daraus zu machen?

Hast du das Bedürfnis, das Wetter zu kontrollieren?
Ok – doofe Frage. Könnte ja sein, dass du das Bedürfnis manchmal durchaus hast.

Ich stelle sie neu:
Glaubst du, das Wetter beeinflussen zu können? Hilfst du dem Regen dabei, sich in Pfützen zu sammeln? Und holst du dann schweres Gerät, um die Pfütze trocken zu legen? Bläst du mit vollen Backen in den Himmel, um Wolken zu schubsen, damit die Sonne schneller wieder scheint?

Ich tippe nein.

Das Problem liegt in der Lösung des Problems begraben, habe ich weiter oben geschrieben. Was meine ich damit hier?

Wenn du dich dauerhaft darauf fokussierst; Blockaden zu lösen, wenn du dauernd in der Vergangenheit wühlst, auf der Suche nach der Ursache, aka dem Schuldigen, dann ernährst du einen bis dahin neutralen Gedanken. Du bläst ihn auf. Du haust deine volle Energie GENAU DA REIN.

Und alles… wiederhole alles, was deine Energie bekommt, wird größer. Bedeutsamer.
Und…wahr! Es manifestiert sich. Mehr und mehr.

Herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du wirklich ein Problem 

Die Vorstellung, permanent an sich „arbeiten zu müssen“, aufräumen zu müssen, auflösen zu müssen … ermüdet die meisten. Logisch. Dahinter liegt die Annahme „nicht genug zu sein“. Nicht gut genug, nicht bewusst genug, nicht erhellt genug, nicht entwickelt genug, to be continued.

Und btw. … nicht genug zu sein ist übrigens ein Glaubenssatz, der besonders gerne bekämpft aka mit Energie gefüttert wird.
All das macht dich müde, denn du befindest dich im Krieg. Gegen dich selber. Gegen einzelne Gedanken, die du in deinem Eifer zu Dämonen der Vergangenheit UND der Gegenwart machst.

Again…. Was wäre, wenn es nichts zu tun gäbe, außer einen einschränkenden Glaubenssatz zu bemerken und … ihm nicht anzuhaften. Ihm keine Energie zu schenken.

„Wer wärst du ohne diesen Gedanken“ – fragt Byron Katie.
Auch eine ziemlich gute Frage, um wieder Distanz zwischen sich und so einen Gedankenaffen zu bringen.
Wenn.. man sie nicht missversteht
und GLAUBT, man müsse an der Lösung der Blockade ackern.

Ist der Gedanke, den du in dir kreisend bemerkst, sensationell (meine, kann man sich gut über ihn aufregen, stundenlang über ihn diskutieren, lamentieren und sich die Augen drüber ausheulen) oder bringt er dich weiter?
Dahin, wo du wirklich hin willst.

„Oh – interessant, du schon wieder 😁😜“ – wäre eine angemessene Reaktion auf das Aufdecken solch sensationeller Gedanken.
Oder halt nicken, lächeln, Arschloch denken.
Auch ’ne Möglichkeit – wenn das mit dem stoischen Achselzucken nicht immer so ganz klappen will.

Und dann machst du weiter, folgst intuitiv deinem Weg.
Folgst deiner Mission.
Du hast einen Job auf diesem Planeten.
Und der besteht nicht darin, Blockaden zu lösen und Glaubenssätze in ihre Atome zu zerlegen.
GLAUBE ICH 

Du musst keine Geldblockaden lösen, um reich zu werden.
Du musst keine Verkaufsblockaden lösen, um verkaufen zu können. Du musst auch nicht kämpfen.
Einen Scheiß musst du!!!

Das alles sind bloß Dinge – von denen manche Menschen GLAUBEN, dass sie nötig sind. Und manchmal halten sie dich genau damit in jahrelanger Abhängigkeit ihres Coachings oder in Therapie.

Was DU glauben willst – entscheidest allein du!

Du BIST NICHT deine Gedanken!
Verwechsel das nicht.
Du HAST Gedanken.
Lass einfach nicht zu,
dass die Gedanken DICH HABEN –

That`s all.
For now.

Vergiss nicht,

Life is too short to be boring!

xo, Christina 

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