[vc_row][vc_column][vc_column_text]Einer der größten Stolpersteine im Leben ist der Vergleich mit anderen. Dennoch neigen wir fast alle dazu, uns immer wieder abzugleichen. Und so fällt die ja durchaus ab und an notwendige Standortbestimmung allzu oft durch einen direkten Vergleich mit unseren Mitmenschen aus, anstatt dass wir bei uns selber bleiben  

Vergleiche mit der Freundin, der Schwester, der ehemaligen Mitschülerin, der Nachbarin, der Kollegin. Wir entblöden uns sogar hier und da nicht, uns mit mehr oder weniger prominenten Zeitgenossen in irgendwelchen Hochglanzmagazinen zu batteln. Was irgendwie per se schon sinnlos, weil per se ziemlich einseitig.

Facebook und Instagram können diesbezüglich auch gerne sowas wie der Vorhof zur Hölle sein. Mein Haus, mein Pool, mein Auto. Meine glöckliche Beziehung, meine happy family, mein Wochenende. Mein Urlaub. Mein „alles meins“. Allzeit aufgeräumt und durchgestylt. So nice.
Nicht immer.

Dieses „sich mit anderen zu vergleichen“ fällt nicht in die Kategorie „sich inspirieren zu lassen durch andere“, was etwas durchweg Positives ist.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“7921″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Sich mit anderen zu vergleichen basiert in der Regel auf einem Mangeldenken: Müsste ich nicht weiter sein, als ich bin? Müsste ich nicht längst mehr erreicht haben? Sind die anderen nicht besser, weiter, schneller, reicher, hübscher, schlanker, erfolgreicher als ich? Oder andersrum … Ich bin besser, weiter, schneller, reicher, hübscher, schlanker, erfolgreicher als die meisten anderen… Bin ich doch. Oder? Oder etwa nicht?  Und muss mich jetzt dessen durch den permanenten Abgleich mit anderen vergewissern. Nicht, dass ich plötzlich doch noch auf der Strecke bleibe. Oder längst geblieben bin.

Beide Motive bilden die perfekte Anleitung zum Unglücklich sein.

Im ersten Fall fühle ich mich benachteiligt. Mache mich klein. Verliere den Blick für das, was ich habe und bin fortwährend auf den Mangel ausgerichtet. Auf das, was mir fehlt – vermeintlich fehlt in meinem Leben. 

Das ist die „das Leben ist so ungerecht – Haltung“.

Im zweiten Fall habe ich ebenfalls den Blick für das verloren, was ich habe – weil ich ebenfalls fortwährend darum kreise, es könne im Vergleich mit anderen doch noch zu wenig sein.

Das ist die „man muss halt sehen wo man bleibt –  Haltung“.

In beiden Fällen machst Du Dich höchst selber höchst erfolgreich höchst unglücklich.
Versprochen 🙂

Braucht es wirklich den Vergleich mit der Klassenkameradin von vor 25 Jahren, die Du eh noch nie leiden konntest und die Dir zufälligerweise aus dem Nichts innerstädtisch über die Füße stolpert, nebst dreiköpfiger Brut. Also 3 Köpfen Brut. Also … wir wissen, was ich meine, ne 🙂 Sind dann Gedanken hilfreich wie: „Eigentlich sollte ich auch Kinder haben? Eigentlich sollte ich in meinem Alter jetzt auch so Probleme wie „welche Frühförderung ist denn nun die Beste und wer fährt Torben-Thorsten und Jan-Malte zum Fußball?“ zu lösen haben.“

Wohin führt Dich das? Außer weit, sehr weit weg von dem, was Du bis eben noch Deinen inneren Frieden genannt hast. Weg von DIR.
Been there. Done that, Liebelein. Ich bekenne mich in vollem Umfang „schuldig“ 😉

Man braucht auch nicht kinderlos zu sein, um sich derart selber unzufrieden zu machen. Man kann sich auch sehr hübsch mit anderen Müttern vergleichen oder seine Kinder mit anderen Kindern. Den Wagen des Gatten mit dem des Nachbarn oder die eigene Dienstwagengruppe mit der der bräsigen Sumpfschnepfe aus dem Nachbarressort.
Das eigene Business mit denen aus der Branche, die von außen betrachtet so viel weiter scheinen – und es vielleicht auch sind.

Oder für Fortgeschrittene: Sich selber mit seiner eigenen Erwartungshaltung und seinen irgendwann mal angestrebten Zielen. So grundsätzlich, ne. Wo wa doch schon so schön am Lamentieren tun sind.

Die weiblichen Arien sind echt super. Ihr kennt das.

„Bin ich dünn genug, hübsch genug und spätestens ab Ü40 dann gerne auch: noch JUNG genug? Sportlich genug? Noch sexy genug? Wieso bin ich nicht dünner, hübscher, sportlicher? Und warum, verdammt, werde ich nicht jünger? Muss ich mir nicht auch längst mal Nervengift in die Stirne tackern und mit Hyaluronsäure die Apfelbäckchen einer 20Jährigen zurückspritzen lassen, wenn das doch heute alle zu machen scheinen? Müsste ich nicht wenigstens ´ne super Karriere machen und zur #1 meiner Branche werden, wenn ich keine Kinder habe?
Oder müsste ich nicht doch mal wieder mehr für mein Business tun, statt nur halbtags „der Kinder wegen“, wo Sabine doch schon längst wieder am Start ist, und das sogar als Teilzeitnomadin mit vollautomatisiertem Onlinebusiness und eigenem Guru in Papua-Neuguinea oder war das Kuala Lumpur, ist ja auch egal, jedenfalls trotz Kleinkind und Säugling daheim. Bämm. Nimm das. So verblöde ich doch. Sagt auch Sabine.

Und wie zur Hölle bin ich eigentlich dort gelandet, wo ich jetzt grade stehe?

Ja…kannst Du alles so machen.
Wenn Du denn unbedingt sehr gerne, sehr unzufrieden sein/werden/bleiben willst.

Du kannst allerdings auch zwei wesentliche Dinge anders machen. Und zwar grundsätzlich.
Täglich. Immer wieder…. jeden f*ckin Augenblick auf´s Neue:

  1. Man kann sich den Gedanken erlauben, dass man immer dort, wo man gerade ist, ganz genau richtig ist. Ohne dieses „wird schon alles einen Sinn haben“ Gerede. Und nein …. es bedeutet auch nicht, dass Du dortbleiben wirst oder musst, wo Du gerade stehst 😉

Probiere es bei nächster Gelegenheit, wenn Du am liebsten wegrennen, im nächsten Mäusebunker verschwinden, ein Loch in die Wand treten oder Dich in ein anderes Leben beamen möchtest – im Zweifel auch in das einer roten Waldameise – doch einfach mal mit folgendem Satz:

„Ich bin da, wo ich gerade bin, genau richtig.“ 

Sag ihn. Oder denk ihn einfach.
Dann atme bewusst ein und noch bewusster wieder aus.
Und spüre ihm hinterher. Deinem neuen Satz.

Dafür braucht man auch nicht zwingenderweise eine in irgendeiner Form vorhandene spirituelle oder religiöse Grundüberzeugung.
Das klappt auch für Atheisten oder Agnostiker oder …. oder 🙂 Man kann ja auch davon ausgehen, dass man dort, wo man ist, zufälligerweise genau richtig ist.
Statt zufälligerweise genau falsch 😉

Und dann schau, was passiert.

  1. Statt um das zu kreisen, was Dir fehlt, schau Dir im ersten Schritt an, was Du hast. Dann gehe noch einen Schritt weiter und überlege, was Du zu GEBEN hast. Nicht, weil das so wahnsinnig gutmenschlich wäre – sondern weil Du damit Deinen Blick noch mehr weg vom Mangel hin zur Fülle richtest. In Deinem eigenen Interesse. Zumindest insofern Du nicht weiter im „unglücklich-und-unzufrieden-Modus“ bleiben möchtest.Du bist immer NOCH mehr, als das was Du besitzt, mehr als das, was Du bislang geschafft oder verloren hast und mehr als Dir auch einfach schon von selbst zufiel und mehr als Deine verpassten Chancen.Du bist die Summe Deiner persönlichen Begabungen. All Deiner Talente. Deiner Stärken. Und Deiner Schwächen. Deiner Werte. Deiner Liebe. Deiner Sehnsüchte. Und noch so viel mehr. Erst, wenn Du Dir wieder bewusst gemacht hast, was DICH wirklich ausmacht, kanns Du auf diese Ressourcen für Dich und für andere um Dich herum zurückgreifen und mit ihrer Hilfe beginnen, DEINEN Traum (erneut) zum Leben zu erwecken.
    Und JA, das geht.
    Es IST möglich.
    Genau DAS Leben zu führen, welches Du Dir erträumst.
    Auch dann, wenn Du glaubst, Du habest (schon) alles verloren.
    Auch dann.
    Vielleicht sogar erst …
    GERADE DANN!LoveChristinaP.S. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann freue ich mich, wenn Du ihn auch mit Deiner community teilst!

    P.P.S. Lasse mir sehr gerne einen Kommentar hier! Welche „A-HAAAS“ oder „OCH-NÖÖÖS“ hattest Du beim Lesen?

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