Playing small vs. Playing safe | Christina Baier

Das ist der Unterschied zwischen denen, die damit beginnen, ihrer Seele, ihrem Ruf und ihren Impulsen zu folgen und denen, die es gewohnt sind, es zu tun – wenn es darum geht, das nächste Level zu erreichen.

Man könnte auch sagen… New Level – Old Devil.

Vor jedem „Next Level“ steht eine Phase der Transformation.

Eine Phase des Wachstums.

Wo neues entstehen soll, da muss auch Raum SEIN für Neues.

Was nichts anderes bedeutet, dass immer auch etwas stirbt.

Oder weniger dramatisch ausgedrückt – das immer auch etwas gehen darf. Im Innen – und im Außen.

In der Arbeit mit meinen High Performern, mit Menschen, die bereits auf beachtliche Erfolge blicken, stelle ich zu Beginn immer EINE Frage, wenn wir über ihr NEXT BIG THING sprechen.

Ihren neuen Impuls. Ihr next „impossible goal“:

„Bist du bereit deinen Status Quo zu riskieren,

um etwas Neues zu schöpfen.“

Auf einem bestimmten Bewusstseins- und Erfolgslevel spielen Menschen nicht mehr klein. Gemessen an dem, was die meisten anderen Menschen jemals für sich erreichen werden – und überhaupt erreichen wollen, und was sie bereit sind, dafür zu tun.

Gemessen an sich selbst besteht aber durchaus die Gefahr, nicht erneut in ihre volle Größe zu gehen und den sich ausdehnenden Raum der Möglichkeiten nicht mehr einzunehmen.

Man könnte eher davon sprechen, dass die Gefahr fortan darin besteht, „auf safe“ zu spielen. Doch damit ist jede künftige Weiterentwicklung blockiert.

Das Ding ist, dass niemandem in ihrem Umfeld das jemals auffällt. Da sie stets und ständig so weit außerhalb der normalen Range performen, dass es immer wirkt, als würden sie ihr volles Potential ausschöpfen.

In Wahrheit spielt der High Performer „auf sicher“.

Er befindet sich innerhalb seiner Komfortzone.

Und hier kommt bei High Performern eine besondere Herausforderung hinzu: Sie befinden sich innerhalb ihrer Komfortzone in einer für sie sehr ungünstigen energetischen Schwingung und sie sind in kritischem Tempo unterwegs.

Zu schnell für eine Erholungsphase – zu langsam, um sich weiterzuentwickeln und Neues zu kreieren.

Wird dieser Zustand nicht aufgelöst, führt dies auf Dauer zu immenser innerer Anspannung. Und nicht selten endet es im Verlauf irgendwann in kreativen Blockaden, Fatigue Syndrom und ausgewachsenen Sinn- und Schaffenskrisen.

Während die Herausforderung am Anfang also darin besteht, die Zone des „playing small“ zu verlassen – besteht sie später darin, nicht in der Falles des „playing safe“ zu landen.

Es braucht – auf jedem Level – den Raum, in dem Neues entstehen darf.

Sich dem Neuen zu Öffnen bedeutet gleichzeitig auch dem Loslassen dessen zu öffnen, was nicht mehr hält. Zuzulassen, dass gehen darf, was gehen darf.

Dabei gibt es gar nicht viel zu tun.

Es ist ein innerer Prozess, den es zuzulassen gilt.
Das Geheimnis besteht darin, der Welle zu vertrauen.
Ihr zu erlauben, dass sie über dich hinweg spült.
Sie bringt das Neue –
und nimmt, wenn sie sich zurückzieht,
das Alte mit.
Einfach so.
Nichts zu tun.
Nur zu sein.

Und außerdem?

Folge der Freude und vergiss nicht…

Life is too short to be boring!

Love,

C.