Reach out for the stars | Christina Baier

Reach for the stars, darling

Wer sagt, es sei nicht möglich?

Erinnerst du dich an eine Zeit,

in der du ALLES für möglich gehalten hast?

Und jetzt?

Was hat sich geändert?

Einige ungünstige Referenzerfahrungen,

die du gemacht hast,

im Laufe der letzten Jahre oder Jahrzehnte?

Jetzt erzähl mir nicht,

dass sich keiner deiner Träume jemals

erfüllt hätte.

I am pretty sure that`s not true!

Wahrscheinlicher ist,

dass du – denn dazu tendiert Mensch –

dem, was alles vermeintlich nicht geklappt hat,

mehr Beachtung schenkst,

als all dem,

was sich genau so – oder besser – ausging,

wie du es dir gewünscht hast.

Auch wahrscheinlich,

dass du eine Reihe von Jahren

tretmühlenartig damit verbracht hast,

Dinge zu tun,

weil du sie eben begonnen hast,

weil man sie eben tut,

weil du irgendwann geglaubt hast,

Veränderung sei – jetzt – nicht möglich.

Irgendwie scheint diese Phase

die meisten zwischen

30 und 40/Mitte 40 zu treffen.

Bis sich ein schleichendes, zunächst latentes Unzufriedenheitsgefühl

ausgeweitet hat zu einer ausgewachsener Midlife Krise und manchmal sogar einem waschechten Burnout.

Je nach individueller Verdrängungsfähigkeit.

Das Gefühl, keine wirkliche Wahl zu haben,

gefangen in – selbst geschaffenen – Zwängen

ist für viele über lange Zeit präsent.

Und es erscheint so real.

So echt.

Der Verstand sucht und liefert eine Menge „guter Gründe“,

wenn es darum geht, zu rechtfertigen, was und warum man

nicht einfach tun kann,

was man gerne täte –

und weiter tun muss,

was man eigentlich nicht mehr tun möchte.

Die Kinder

Laufende Kredite

Die Karriere

Der Partner

Die Firma

Bestehende Verträge

Zusagen

Die Verpflichtungen

im allgemeinen

und im Besonderen…

was ich in Coachings höre

ist eigentlich die immer gleiche Geschichte

in marginal unterschiedlicher, individueller Färbung.

Interessant ist,

dass die Verantwortung für die selbst kreierte

Lebensrealität und die angebliche Unmöglichkeit der Veränderung in 90% aller Fälle an‘ s Außen

abgegeben werden.

„Aber ich hab doch Verantwortung“,

wirst du mir jetzt vielleicht entgegen halten.

Ist zumindest ein Satz, den ich ziemlich häufig höre.

Yes.

Hast du.

Glaub ich dir.

Sofort.

Aber bring da bitte nichts durcheinander

Zu aller erst haste mal Verantwortung für dich selbst.

Wenn du DIE schon nicht wahrnimmst –

wie willste denn dann Verantwortung für andere übernehmen?

Und zur Verantwortung sich selbst gegenüber

gehört auch, sich selbst und seine Bedürfnisse

und Lebensvorstellungen zu achten.

Und die können sich heute

erheblich von denen unterscheiden;

die du hattest, als du 20 oder 30 warst.

Wieso also sich gezwungen fühlen,

sich an Vorstellungen auszurichten,

die du vor 10, 20 oder 30 Jahren für dich gewählt hast?

„Aber ich entscheide nun mal nicht für mich alleine“,

wendest du jetzt vielleicht ein.

Mag sein, dass du das nicht tust.

Und ich verstehe, was du meinst.

Aber ich halte mal was dagegen…

Könnte es sein, dass du hier einer Bullshit Story aufsitzt?

Du entscheidest also nicht für dich alleine?

Möglicherweise entscheidest du aber auf diese Weise

FÜR ANDERE MIT.

Indem du deine Vorstellungen,

Träume und Ziele einfach gar nicht erst

kommunizierst.

Veränderung gar nicht zur Debatte stellst.

Weil du stillschweigend davon ausgehst,

dass „du damit nicht durch kommst“

Kleiner spoiler alert:

Im Grunde genommen gibt es nichts,

womit du „durch zu kommen“ hast.

Im Zweifel geht es darum,

Möglichkeiten auszuloten und

dort, wo von deiner Entscheidung

auch andere betroffen sind,

ganz neue Lösungen und Wege co-zu-kreieren,

mit denen alle fein sein können.

(statt fauler Kompromisse zu machen).

Bedeutet aber,

dass du für dich aufstehen musst

und klar zum Ausdruck bringst,

was du WIRKLICH möchtest.

Was du für dich WIRKLICH sehen kannst –

kannst du sein, haben und tun.

Du kennst das…

Ich bin mir sicher.

Wir spüren,

was für uns ist.

Egal, wie ungefähr oder konkret

der Wunsch, der Traum, die Vorstellung sein mag.

Du weißt um deine Gestaltungskraft.

Selbst dann, wenn du sie Jahre oder manchmal Jahrzehnte

in der Tretmühle wenig BEWUSST genutzt hast.

Setzt aber voraus,

dass du es einforderst.

Konsequent.

Und zwar als aller erstes von dir selbst.

Und DAS my dear … klingt viel leichter als es sein kann.

Was die meisten unbewusst ahnen.

Leichter ist es oftmals,

die großen und kleinen Veränderungen

gar nicht erst anzugehen –

und sich hinter „anderen“ oder „äußeren Umständen“

zu verstecken.

Ist aber eigentlich ’ne fiese Nummer, oder?

Die Verantwortung für nicht gelebte Träume

auf anderen abzuladen – statt sich dem manchmal vielleicht unbequemen, oft unsicheren – aber auch spannenden Weg

der Auseinandersetzung mit deinen sich ändernden Vorstellungen vom Leben zu stellen.

Again…

Reach for the stars, darling

Wer sagt, es sei nicht möglich?

Erinnerst du dich an eine Zeit,

in der du ALLES für möglich gehalten hast?

Und jetzt?

Was hat sich geändert?

Ich sag es dir.

NICHTS.

Und

ALLES.

Wenn du ehrlich bist,

wenn du in die Ruhe gehst,

raus aus dem Drama,

raus aus den Stories,

dann weißt du,

dass du immer noch

alles kreieren kannst,

was du für dich sehen kannst.

Um deine größten Träume zu leben

musst du oftmals zuerst

durch deine größte Angst.

Und diese Angst ist –

in den meisten Fällen nicht real.

Sie ist eine emotionale Reaktion

auf vorweggenommene Worst-Case-Szenarien.

Du weißt, wie das läuft, mit der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, oder?

Spiritueller können wir auch gerne vom Gesetz der Annahme und Anziehung sprechen.

Same shit – different label

Also, warum vom Schlimmsten ausgehen –

wenn du auch vom Besten ausgehen kannst?

Ergo…

Reach for the stars, darling

Und vergiss nicht…

Life is too short to be boring!

Love,

C.