Vom Blog zum Business

von | Okt 11, 2018 | Mindset, Soul Signature Business | 0 Kommentare

Ich sage es seit Jahren. Ich wiederhole es, wie eine tibetanische Gebetsmühle: Egal, wie gut du bist, in dem was du tust und egal, wie sehr du es liebst – du wirst nicht über Nacht den Durchbruch schaffen und damit Trillionen Menschen erreichen. Nope.

Warum also, verlierst Du nach 3 Monaten, 1 Jahr, 2 Jahren, 5 Jahren, 10 Jahren … die Nerven?

Warum siehst du zu selten das ganze Bild – auch ohne all die Details zu kennen? Warum erlaubst du nicht deiner Fantasie, deiner Intuition, die Lücken zu füllen?
Warum liebst du nicht jeden einzelnen Moment?
Jeden kleinen Fortschritt und jeden verdammten Rückschritt? Haben dich nicht gerade sie – rückblickend – am weitesten nach vorne gebracht?

Von 2010 bis 2013 war ich Admin eines privaten Kinderwunsch-Forums. (Da war noch nix mit Facebook-Gruppen, so wie heute).

Ohne monetären Ausgleich.
Die Stunden, die ich in dieses Forum investiert habe, kann ich nicht zusammenrechnen. Es waren sicher 4 Stunden täglich. Nach der Arbeit. Am Wochenende deutlich mehr.

Was ich in diesen Jahren gelernt habe, war unbezahlbar. Ich habe mich in den ganzen Technikkram eingegraben (php lässt grüßen), haufenweise über virtuelle Gruppendynamik gelernt, ausufernde Online-Diskussionen moderiert, motiviert, mir Aktionen überlegt, die Leben in die Bude bringen, mich mit Mit-Admins gezofft und wieder zusammen gerauft und … tonnenweise Content produziert. Vor allem aber war ich persönlich sehr präsent.

Ende 2012 habe ich mit einer Freundin zusammen einen Blog gestartet. Ganz klassisch bei Blogspot – wie man das damals so machte. Bevor wir irgendwann zu WordPress umzogen. Damals gab`s die gute alte Blogosphäre noch. Und Besucherzähler. 😀 Und es war aufregend hoch 10.

Es war der erste deutschsprachige Blog zum Thema „Abschied vom Kinderwunsch“. Und innerhalb von 2 Jahren wurde er zu einer der Anlaufstellen im Netz, für Menschen auf der Suche nach Unterstützung in dieser Lebensphase. Nächtelang habe ich mir Tutorials rein gezogen, mit zitternden Fingern im Backend gebastelt, mehr als einmal fast alles abgeschossen und dank meiner Foren-Erfahrung ging es mir trotzdem schon leichter von der Hand. Ich habe Kontakte in der Blog-Szene geknüpft, Kooperationen geschlossen… und tonnenweise Content kreiert. Vor allem aber war ich persönlich sehr präsent. Wenn auch Anfangs noch unter Pseudonym.
Die Stunden, die ich in diesen Blog investiert habe, kann ich nicht zusammenrechnen. Es waren sicher 4 Stunden täglich. Nach der Arbeit. Am Wochenende deutlich mehr.

Auf dem Höhepunkt des Erfolgs dieses privaten Blogs haben wir ihn geschlossen. Unsere Mission zu diesem Thema war erfüllt. Andere Blogs waren nachgekommen. Die Szene hatte sich eine Stimme gegeben und war ein Stück aus dem Schattendasein eines Tabu-Themas getreten. Für uns war die Reise in sich erfüllt.

Eins war damals wie heute so:
Nicht jeder, der zu einem Thema Inhalte konsumiert fühlt sich auch berufen, Inhalte zu erstellen.
Nicht jeder, der Bücher liest, schreibt auch welche  Online ist das nichts anderes.
Es gibt Leser – und es gibt Blogger.
Es gibt Zuschauer – und Vlogger.
Es gibt Follower – und es gibt Influencer.

Heute nutzen nicht nur Content-Creator all diese Plattformen und Kanäle – sondern auch Unternehmen. Aus marketingstrategischen Gründen. Und das funktioniert auch. Mit eigens dafür angestellten Redakteuren und sehr viel Budget, das in Werbung gepumpt wird. Inklusive ausgeklügelter Funnel-Strategien.

Das Ding ist: Wenn Du als Einzelunternehmer beschließt, online sichtbar zu werden und du hast null Spaß daran, Content zu erstellen und du hast kein Interesse daran, dir eine Community aufzubauen und mit ihr zu interagieren – dann wird das ne haarige Nummer.
Denn du wirst dich fühlen, als sitzt du mit dem Ar&%$ in der Hölle. Dauernd der Druck, etwas zu produzieren – statt Freude am Kreiern. Der permanente Druck der öffentlichen Sichtbarkeit und die Angst vor Bewertung – statt Freude an Reichweite und dem Einfluss, den du hast.
Dauerfrust, „weil alles so verflixt lange dauert“ – statt Freude am täglichen Tun, weil es das ist, was Du sowieso und auch ohne Kohle dafür zu erhalten tun würdest 😍

Da erscheinen einem wunderbare Versprechen wie: „Ohne Blog und ohne Webseite mit nur einem Webinar auf Autopilot zum mehrfach 13-stelligen Business“ 😜 wie die langersehnte Rettung.

Das Ding ist nur: All diese Strategien haben eine wahnsinnig geringe Halbwertzeit. Und viele dieser Strategien setzen nur auf Sales – nicht auf Community-Aufbau. Nicht auf langfristige Beziehungen.

Was gestern noch funktionierte, ist heute kalter Kaffee.
Wo gestern noch Video-Sales-Letter funktionierten, geht der Konsument heute laufen.
Wo gestern noch Webinare zogen, ist es heute Messenger-Marketing. Wo früher ein Freebie der hottest S&%t war, gähnt der Markt heute gelangweilt. Sperenzchen wie die DSGVO mal gar nicht erwähnt.

Don’t get me wrong. Automation ist `ne feine Sache. Und ich setze zusätzlich auf sie. Gut überlegt.
UND.. sie bedeutet Arbeit. Viel trial & error.

Es kostet viel Zeit und nicht wenig Geld sie aufzusetzen. Je weniger Erfahrung du hast, desto teurer wird es. Schlau also, hier zu delegieren (was wiederum die meisten nicht tun).

Ein permanentes Monitoren und ein „immer up to date sein“ – das ist beim Thema Automationen unumgänglich.

Womit wir wieder beim Thema „Liebe den Prozess“ wären 😀 Egal, welchen Weg du gehst.

Und am Ende ist es deine Entscheidung! Ob du ALL DAS, WAS ZU DEINEM WEG GEHÖRT, LIEBST – ODER NICHT.

Nicht alles, was ich rund um mein Business tue, habe ich von Anfang an geliebt. Mich Anno Tobacco in Skriptsprachen einzugraben, war nicht das, was ich cool fand – aber ich brannte für dieses Forum.
Mich im Backend von Blogspot zu tummeln war nicht meine Passion – aber mich trieb die Vision an, ein Thema von dem ich persönlich betroffen war, aus der Tabuzone zu holen.
Die ersten Live Streams auf Facebook – oh Gott – lass uns nicht davon anfangen. 😀
Aber auf diese Weise mehr Menschen erreichen zu können, mit meiner Message 🤩 – da gab`s kein „Das ist mir nichts“ mehr.

Entweder du weißt, was du willst und triffst die Entscheidung, dafür zu tun, was immer nötig ist – solange, bis du am Ziel bist – und gleichzeitig akzeptierst du den Weg als Ziel 😀 – odeeeeeeer

du gehörst zu denen, die früher oder später aufgeben.

Immerhin befändest du dich dann in guter Gesellschaft, denn das sind die meisten. Ohne Schönreden.

Die Tatsache, dass du eine Mission hast, dass mehr in dir steckt, dass du die Welt verändern könntest – bedeutet nicht, dass du es jemals tun wirst!

Es sei denn… du entscheidest dich dafür.
Jeden Tag auf’s Neue.
Und manchmal auch
moment by moment.

Vergiss nicht,

Life is too short to be boring!

***

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